Bei schönstem Wetter feierten gleich drei Männer ihren 50. Geburtstag auf dem Landmann-Hof in Fischerhäuser: der 1. Vorstand Antonio Meo sowie die beiden aktiven Tenöre Andreas Steinweg und Christian Daniel.
Antonio Meo begrüßte die zahlreichen Gäste mit dem Ausspruch „Auf ein friedliches 150-jähriges“. Musikalisch wurde das Fest von der Band „Out of Minga“ mit bekannten Stücken des Austropop eröffnet. Im Verlauf des Abends erfolgte selbstverständlich auch ein Auftritt des MGV Ismaning. Zunächst wurden der Sängerspruch „Wer nicht liebt Wein, Weib, Gesang“ sowie die Stücke „Es muss ein Sonntag g’wes’n sein“ und „Bab’ra Ann“ intoniert.
Im Anschluss würdigte der Ehrenvorstand Franz Weisl die drei Jubilare. Er berichtete, dass Chris in Ulm geboren sei und in der Jugend des VfB Stuttgart gespielt habe, er sei sogar in den Profikader berufen worden. Eine Verletzung habe ihn jedoch gezwungen, seine Fußballkarriere aufzugeben. Anschließend sei Chris zur Bundeswehr gegangen, wo er zahlreiche Auslandseinsätze absolviert habe. Seit 2022 sei er Mitglied im Gesangverein. Er sei ein äußerst fleißiger und zuverlässiger Sänger, der regelmäßig bei den Proben erscheine und stets seine Hilfe anbiete. Als eingefleischter Fan des TSV 1860 München sang der Chor Ihm zu Ehren den „Sechzgermarsch“.
Franz Weisl berichtete über den zweiten Jubilar, Andreas Steinweg, dass dieser in der Jugend des FC Bayern München gespielt und als großes Talent für eine Profikarriere gegolten habe. Als er seine Partnerin Astrid kennengelernt habe, habe er sich entscheiden müssen – und die Wahl sei zugunsten der Liebe ausgefallen. Seit 2019 sei er Mitglied im Gesangverein. Er bringe stets großartige Ideen ein und sei ein echter „Gaudibursch“, der dem Verein richtig guttue. Als eingefleischter Bayern-Fan sang ihm der Chor den „Stern des Südens“.
Als dritten Jubilar stellte Franz Weisl den amtierenden 1. Vorstand Antonio Meo als zweites Kind fleißiger neapolitanischer Eltern vor, der in München-Giesing geboren worden sei. Sein Vater sei Metzger und spreche besser Bairisch als die meisten Urbayern. Toni habe direkt neben dem Trainingsplatz des FC Bayern Fußball gespielt und anschließend eine Ausbildung im Landratsamt absolviert, wo er heute ein Leistungsträger sei. Seit 2019 sei er im Verein und in 2026 zum 1. Vorstand gewählt worden, wo er einen guten Job mache. Zu seinen Ehren wurde die heimliche italienische Nationalhymne „O sole mio“ gesungen, wobei Chorleiter Christian Bauer ein grandioses Solo darbot. Zum Abschluss intonierte der Chor noch das Stück „Va pensiero“ aus dem Gefangenenchor von Nabucco.
Bis in die Nacht wurde dann zu den Klängen von „Out of Minga“ noch das Tanzbein geschwungen.